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Irgendawnn im Dez 04

Neugierde auf Menschen ist wohl eine Gabe, die Gott mir in die Wiege gelegt hat.

Ich will lieben und vor allem geliebt werden. Ohne Zwang- kompromisslos, furchtlos.

Doch selbst die wenigen Jahre lehren mich, furchtsam und bedenklich zu sein.

Die goldene Gabe der Naivität geht verloren, sie wird erstickt im Mantel der Enttäuschung.

Der Schmerz lässt uns einsam werden. Wir verlernen uns mitzuteilen, uns zu öffnen und verpassen so den zarten Atem des Lebens.

Wir nehmen uns gegenseitig das Wasser der Lebendigkeit.

Fassaden werden errichtet, sie werden mühevoll und lange gebaut.

Unendlich ist dieser Bau. Wir sträuben uns dies zu erkennen und geraten nur noch mehr in den Sog des eh schon Unaufhaltsamen.

Der Sog, der den langsamen Tod besiegelt und unsere Sinne benebelt.

Benebelt von Schmerz und der nie stattgefundenen Erkenntnis.

Die Fesseln des Lebens sind uns angelegt, so dass wir stumm mit der Welt gehen.

Aufrufe scheinen sinnlos, Hilfe ist geboten aber sie ist genauso gelähmt wie wir selbst.

Es sind Tage, die nie zu enden scheinen, weil sie so ausweglos und eng scheinen.

An diesen Tagen möchte man den Himmel schwarz anmalen, die Flüsse mit den eigenen Tränen füllen und die Lust in tausend kleine Stücke zerschneiden.

Glaube geht verloren, war er jemals vorhanden?

Vielleicht eine Einbildung- Illusion, geschaffen durch unsere eigenen Mächte.

Mit gewaltigen Kräften, stärker als Worte, Taten, Lügen.

Stärker als wir selbst.

Ich will aufhören mich selbst in ein schwarzes Terrain zu begeben.

Es ist sinnlos und destruktiv zugleich.

Liebe…das ist alles, worum wir uns drehen.

Fehlt sie, neigen wir zu all den verrückten und zerstörerischen Handlungen, die uns zu genau dem machen, was wie nie sein wollten.

Denn der Mensch ist geschaffen um zu lieben und um geliebt zu werden.

Leider geht und diese Gabe oft verloren. Sie wird ersetzt durch Egoismus, Neid, Zorn und Gleichgültigkeit.

So traurig es auch ist, sind wir uns am Ende selbst überlassen.

Und entweder wir entwickeln uns zu stumpfsinnigen, blinden und kalten Menschen, oder wir kehren wieder an den Ort zurück, an dem wir geschaffen wurden.

Von dem wir ausgegangen sind, um anderes zu entdecken.

Der Weg ist vorgeschrieben, wir können nichts daran ändern. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Gott uns Formen mitgegeben hat.

Formen, mit denen wir das Leben ganz neu, ganz anders gestalten können.

Jede ist unterschiedlich. Es gibt sie nie zweimal.

Und Liebe ist das Bindemittel, sie hält alles zusammen und verleiht uns Zauber.

Sie ist imstande alles zu verzaubern. Selbst dem dunkelsten verleiht sie einen Schein, der heller ist als alles je da gewesene.

Und ist das nicht eine wunderbare Hoffnung?

Diese Hoffnung geht von Gott aus, denn er ist die Liebe.

In meinem Leben habe ich nie eine solche Liebe erfahren können, als die die Gott gab.

 

Doch was tun wir, wenn die Selbstzerstörung tief liegt?

Ja, wenn sie sogar in die Wiege hinein gelegt wurde, wenn unsere Urväter schon zerstört haben und unser Blut verseucht ist mit dem schlechten Erbe?

Können wir uns entziehen, können wir so tun, als ob das Blut rein, die Gedanken weiß und das Herz fromm und treu ist?

7.4.08 11:41
 


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