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Februar 08 auf Partyfeldzug

Ich lege los und weiss selbst nicht genau was mich erwartet...

Alles Illusion? Alles so wahr das man es nicht glauben will?

Es ist mir egal- denn darüber nachzudenken zerstört jegliche Form der Kreativität. Die Form der Kreativität die uns an die Grenzen bringt, die uns herausfordert und weiterbringen kann. Prioritäten werden verschoben, ausgelotzt,, ausgereizt.

"Wir sind gestartet und fliegen nun. Neuland für mich. Angst macht sich breit, Skepsis dominiert den Verstand. Dich wer entscheidet am Ende über unser Befinden? Der Verstand? Die Intelligenz? Die Erfahrung?

Nein, all das verliert seine Substanz wenn das Herz spricht. Wenn wir weich gebettet in unseren wahrhaftigen Träumen liegen, wenn die Zeit ihren Druck verliert, wenn die Prioritäten verschoben und neu gesetzt werden. 

Dann fängt das Leben an- egal ob es eine Illusion, ein Traum oder ein Märchen ist. Wenn wir hinein fallen in unsere Wahrheit und in das was uns wohlig und ruhig werden lässt, sind die Seelen lebendig, die Herzen offen und der Verstand befreit. Dann können wir fliegen, und kein Berg wird je zu hoch sein. Denn die Gesetze des ehrlichen Herzen sind unumstösslich, unbeirrbar und unebsiegbar."

Vielleicht sind wir zwei Freunde- mit unterschiedlichen Erwartungen, mit verschiedenen Zielen und Wünschen. Vielleicht sind wir verführt, naiv und leichtsinnig.

Es kann alles sein und nichts. Doch leugnen lässt sich wohl kaum das Verständnis füreinander, der Reiz des anderen und der Zauber des Unbekannten...

Denn mehr als nur Reiz scheint gegeben. Denn der Reiz selbst ist schnell satt und verfügt über wenig Ausdauer. Wohin gegen Zufriedenheit so tief geht das sie uns ruhen, geniessen und leben lässt. Du besitzt die Fähigkeit mich ein Stück weit all das erleben lassen zu können. Es tut gut- weil es so selten ist. Es macht Angst- weil es so unberechenbar ist.

7.4.08 10:46


Ebenfalls irgendwann im Feb 08

Eigentlich gehts mir gut. Ein paar Lines intus und alles gehört wieder mir- und wiederum nichts.

Ich sitze schon drinnen, gefangen und verführt. Und trotz dieser Erkenntnis, die ich nicht nur gehört und vom logischen Verstand her begriffen habe, sondern am eigenen Leib erfahren habe, bin ich angezogen, geblendet und auf eine Art und Weise verliebt wie ich es mir nie hätte vorstellen können. 

Es kommt mir so vor als sei diese Verbundenheit schon vor Entstehung dieser Welt festgelegt worden. Als sei im Wachsen dieser Droge schon mein Wesen mit einbezogen worden. Das mein Schicksal schon feststand bevor ich überhaupt zu leben begann.

Und trotz all dem, liegt es dennoch in meiner Hand. So unsäglich das auch sein mag.

Ich fühle mich überfordert damit. Soviel Macht, Gnade und Erkenntnis mir auch gegeben ist, soviel Unbeholfenheit, Leichtsinn und Ohnmacht liegen dennoch in mir.

In einem Herzen, einer Seele, einem Verstand wechselt sich alles ab, oder prasselt schlimmsten Falles in einem Schwall auf mich nieder. es ist eigentlich gar nichts besser geworden, ich denke das einzige was sich verändert hat, sind meine Kompetenzen damit umzugehen. Ich wurde ausgebildet alle Zustände händeln zu können. Sonst hätte ich bist heute wahrscheinlich gar nicht überlebt, sondern wäre über irgendeiner Klobrille geendet.

 

7.4.08 11:10


Irgendwann im Jan 08, 50 stunden wach

Unglaublich lange wach. Unglaublich lange am spielen, lachen, amüsieren und lustig machen. Sehr gut.

Bittersüsses Leben. Vielleicht- nein ganz wahrscheinlich ist das die perfekte Mischung des reizvollen. Dessen was so erkannt ist, so durchlebt wurde, so unendlich ausgekostet wurde. Welches aber seinen Reiz immer wieder aufs Neue entwickelt, so als wäre es nie geschehen und man sich in ein neues Abenteuer stürzt, welches viel versprechend scheint- mich aber am Ende immer an den ewig gleichen Punkt bringt, an die Erkenntnis dessen was sich nicht leugnen lässt. Alle Facetten  sind gespielt, alle Ebenen betreten, alle Türen geöffnet. Was bleibt ist die Wahrheit- bittersüsse Erkenntnis.

Hässliche Fratze, Schlüssel zur Bewegung. Macht wird gegeben und verleitet mich zum spielen, zur Provokation, in die tödliche Sicherheit. In der selbst erschaffenen Wiege liegt das was mich liebt, was mich schützt und trägt- und all das was mich schwach macht, was mich zerfrisst und letztendlich mein Tod sein wird, wenn ich die Gott gegebene Macht nicht endlich nutze und sie stattdessen für mich einsetze.

Trotz aller Antworten dich ich habe, bin ich gefangen in mir selbst- und das nie alleine. Mächte, die am Vortag schon Gedanken schmieden, Gefühle erschaffen, zugeschnitten auf meinen Tag, auf meine Schwächen, auf meine Sehnsüchte, fallen über mich her.

Und mit äusserster Präzision setzen sie an, die Erfahrungen und die dadurch gewonnene Erkenntnis mit einem Schlag zunichte zu machen und meine Macht in meine grösste Schwäche umzuwandeln.

So stark sind die Gegenstäze.So infantil ist das alles- weil es klarer nicht sein kann.

Und doch bin ich hier- Sklave meiner eigenen Schwäche- obwohl ich alle Mittel in der Hand halte, um Vollkommenheit zu erlangen.

Schwach?

 Vielleicht.

Schon satt?

Nein! 

7.4.08 11:33


27.03.05

27.03.05

 

3:00Uhr morgens

 

Es ist mitten in der Nacht.

Wir sind lange wach, durchnächtigt, jung und irgendwie durchgeknallt.

Wie wilde Geister, die auf Erfüllung und Neues aus sind.

Die Abenteuer suchen, die ihnen die völlige Glückseligkeit bringen.

Narrheit und Verblendung sind ungnädige Schicksale, oder das härteste Kreuz das es zu tragen gilt.

Ist es Dummheit? Ist es Verblendung? Oder einfach zu Teil gewordene Ungnade?

Die Antwort werden wir in diesem Leben nicht bekommen.

Die Augen sind verklärt. Nicht fähig mehr zu sehen als ihnen gestattet wird.

Illusionen sind greifbar nah und zerplatzen, wenn wir sie anfassen wollen.

Trotz des Wissens drehe ich mich im Kreis. Das Irrwitzige an all dem ist, das alle Mittel für einen besseren Weg gegeben sind.

Aber die größte Hürde ist das Ich, mein Alter Ego, unser Stolz, unsere Leidenschaften.

Es ist traurig und ernüchternd, all das ohne Vorbehalt erkennen zu müssen.

Ich frage mich, was mehr Gnade bedeutet.

Unwissenheit und fast schuldfrei?

Oder wissend und leidend?

An Unfähigkeiten erkrankt zu sein, so sehr, dass diese Pest jeden Neuanfang auffrisst.

Um das Herz zu leeren, von allem was mich bindet, verwirrt, Irre leitet, mir falsche Lust bereitet. Aber viel Raum wurde von mir gegeben, an alle Dämonen- und sie sind jetzt sieben mal stärker als vor dem göttlichen Neuanfang.

Vieles ist einfach zugelassen worden.

Wissen und Erfahrung werden verdrängt, weg gedacht, weg gelacht, weg getanzt, weg gelebt.

Das wahre Leben ist viel wichtiger, die kurze Zeit hier ist mehr als vergänglich. Was ist es, das mich so verleitet, so knebelt, bremst und unglücklich macht?

Liegt es nur an mir?

Ich frage mich, woher Gott diese unendliche Gnade, Liebe und diesen unglaublichen Langmut nimmt.

Es gibt so viele Menschen mehr, die so eine Gnade verdient haben. Die diese Gnade zu schätzen wüssten und das Leben ernster nehmen würden als ich.

7.4.08 11:37


Irgendawnn im Dez 04

Neugierde auf Menschen ist wohl eine Gabe, die Gott mir in die Wiege gelegt hat.

Ich will lieben und vor allem geliebt werden. Ohne Zwang- kompromisslos, furchtlos.

Doch selbst die wenigen Jahre lehren mich, furchtsam und bedenklich zu sein.

Die goldene Gabe der Naivität geht verloren, sie wird erstickt im Mantel der Enttäuschung.

Der Schmerz lässt uns einsam werden. Wir verlernen uns mitzuteilen, uns zu öffnen und verpassen so den zarten Atem des Lebens.

Wir nehmen uns gegenseitig das Wasser der Lebendigkeit.

Fassaden werden errichtet, sie werden mühevoll und lange gebaut.

Unendlich ist dieser Bau. Wir sträuben uns dies zu erkennen und geraten nur noch mehr in den Sog des eh schon Unaufhaltsamen.

Der Sog, der den langsamen Tod besiegelt und unsere Sinne benebelt.

Benebelt von Schmerz und der nie stattgefundenen Erkenntnis.

Die Fesseln des Lebens sind uns angelegt, so dass wir stumm mit der Welt gehen.

Aufrufe scheinen sinnlos, Hilfe ist geboten aber sie ist genauso gelähmt wie wir selbst.

Es sind Tage, die nie zu enden scheinen, weil sie so ausweglos und eng scheinen.

An diesen Tagen möchte man den Himmel schwarz anmalen, die Flüsse mit den eigenen Tränen füllen und die Lust in tausend kleine Stücke zerschneiden.

Glaube geht verloren, war er jemals vorhanden?

Vielleicht eine Einbildung- Illusion, geschaffen durch unsere eigenen Mächte.

Mit gewaltigen Kräften, stärker als Worte, Taten, Lügen.

Stärker als wir selbst.

Ich will aufhören mich selbst in ein schwarzes Terrain zu begeben.

Es ist sinnlos und destruktiv zugleich.

Liebe…das ist alles, worum wir uns drehen.

Fehlt sie, neigen wir zu all den verrückten und zerstörerischen Handlungen, die uns zu genau dem machen, was wie nie sein wollten.

Denn der Mensch ist geschaffen um zu lieben und um geliebt zu werden.

Leider geht und diese Gabe oft verloren. Sie wird ersetzt durch Egoismus, Neid, Zorn und Gleichgültigkeit.

So traurig es auch ist, sind wir uns am Ende selbst überlassen.

Und entweder wir entwickeln uns zu stumpfsinnigen, blinden und kalten Menschen, oder wir kehren wieder an den Ort zurück, an dem wir geschaffen wurden.

Von dem wir ausgegangen sind, um anderes zu entdecken.

Der Weg ist vorgeschrieben, wir können nichts daran ändern. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Gott uns Formen mitgegeben hat.

Formen, mit denen wir das Leben ganz neu, ganz anders gestalten können.

Jede ist unterschiedlich. Es gibt sie nie zweimal.

Und Liebe ist das Bindemittel, sie hält alles zusammen und verleiht uns Zauber.

Sie ist imstande alles zu verzaubern. Selbst dem dunkelsten verleiht sie einen Schein, der heller ist als alles je da gewesene.

Und ist das nicht eine wunderbare Hoffnung?

Diese Hoffnung geht von Gott aus, denn er ist die Liebe.

In meinem Leben habe ich nie eine solche Liebe erfahren können, als die die Gott gab.

 

Doch was tun wir, wenn die Selbstzerstörung tief liegt?

Ja, wenn sie sogar in die Wiege hinein gelegt wurde, wenn unsere Urväter schon zerstört haben und unser Blut verseucht ist mit dem schlechten Erbe?

Können wir uns entziehen, können wir so tun, als ob das Blut rein, die Gedanken weiß und das Herz fromm und treu ist?

7.4.08 11:41


Wenn wir jung sind und das Blut in uns kocht, vor Aufregung und Begierde, dann wissen wir, dass wir in einer jungfräulichen Sicherheit tanzen. Wir küssen uns und tun alles dafür, uns so nahe wie möglich zu kommen. Und es ist immer noch nicht nah genug.

Zeit soll gegeben sein, wir werden sie herausfordern.

 

7.4.08 11:42


30.01.05

Wir laufen durch die Straßen, fühlen uns frei und mutig.

Du und Ich, wir werden wie Gold sein,

umgeben von strahlendem Rot.

Gefangen in unserer Zuneigung und dem Wohlwollen, das uns so ähnlich macht.

Es gibt kein Zurück mehr.

Und wir sind verdammt glücklich darüber.

Die Rebellion hat uns beflügelt, wir können leben, weil wir sicher sind.

Unsere Teile fügen sich immer mehr zusammen, gefestigt in Liebe und einer Mauer, die wir zusammen gesprengt haben.

 

Nimm meine Hand, fass mich an, küss mich.

Es fühlt sich so richtig an, bei dir zu sein.

Du kannst alles mit mir tun, denn ich weiß, dass es mir gefällt.

Wir gewinnen an Unschuld und unsere Augen zeigen es.

Die schwarz getränkten Seen verwandeln sich in uns und geben mit ihrem Wasser Leben zurück.

Wir haben keine Erwartungen mehr, weil wir sicher sind.

 

Komm, nimm meine Hand, küss mich lange, länger, ewig.

Lass uns doch unsere Jugend zu unserer Freiheit machen.

Die Freiheit in unseren Augen, in unseren Mündern und den Herzen.

Energie die uns unendlich leben lässt.

7.4.08 11:45


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